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 Die adidas Geschichte %2d Jahr für Jahr

Herzogenaurach


Die adidas Geschichte - Jahr für Jahr

Die adidas Geschichte

 

1920
Adi Dassler entwickelt in seiner Werkstatt in Herzogenaurach bei Nürnberg seinen ersten Schuh. Der aus Leinen gefertigte Turnschuh war ein Trainingsschuh für Läufer und kostete zwei Reichsmark.

Als Grundlage seiner Entwicklungen stellte sich Adi Dassler drei Prämissen: optimale Anpassung des Schuhs an die Anforderungen der Sportart, Schutz der Gesundheit und Haltbarkeit der Modelle.


1925
Adi Dassler entwickelt die ersten Spezialschuhe für den Bereich Fußball und Leichtathletik. Zum ersten Mal kommen Schuhe mit Stollen und Dornen auf den Markt. Außerdem konstruiert er für die unterschiedlichen Laufstrecken unterschiedliche Schuhe und setzt zur Gewichtsersparnis die neuesten Materialien ein.


1928
Zum ersten Mal werden Schuhe von Adi Dassler bei Olympischen Spielen getragen. In Amsterdam betreut er „seine“ Sportler und versucht, in Zusammenarbeit mit den Aktiven die jeweiligen Schuhe zu optimieren.


1931
Adi Dassler stellt seinen ersten Tennisschuh vor.


1932
Bei den Olympischen Spielen von Los Angeles gewinnt Arthur Jonath in Dassler-Schuhen die Bronzemedaille über 100 m.


1936
Die Olympischen Spiele von Berlin werden sportlicher Höhepunkt für Jesse Owens. Bei fast allen seiner insgesamt zwölf Starts kann er neue Höchstleistungen erzielen. Als erfolgreichster Sportler von Berlin erringt der US-Amerikaner vier Goldmedaillen.


1937
Adi Dassler führt bereits 30 verschiedene Modelle für insgesamt elf Sportarten in seinem Programm.


1946
Adi Dassler fertigt die ersten Sportschuhe nach dem zweiten Weltkrieg aus Segeltuch und Gummi von amerikanischen Treibstofftanks.


1947
Entstehung der Marke Salomon: eine französische Familie produziert Skier in einem Atelier


1948
Mit 47 Mitarbeitern nimmt Adi Dassler die Schuhproduktion wieder auf. Als Produktnamen wählt er die beiden ersten Silben seines Vor- und Zunamens. Seinen Schuhen gibt er mit den Drei Streifen ein unverwechselbares Markenzeichen.


1949
Die Drei Streifen werden als adidas Warenzeichen eingetragen. Besonderen Wert legt Adi Dassler auf die neuen Fußballschuhe. Er produziert seine erste Gumminockensohle.


1950
Die ersten Modelle des Fußballallroundschuhs „Samba“ kommen auf den Markt. Auch heute gilt der Samba als klassischer Allroundtrainingsschuh.


1952
adidas ist bei den Olympischen Spielen von Helsinki die meistgetragene deutsche Sportschuhmarke. Laufschuhe mit auswechselbaren Dornen werden zum ersten Mal eingesetzt. Emil Zatopek gewinnt in adidas Schuhen innerhalb einer Woche drei Goldmedaillen. Er triumphiert über 5.000 und 10.000 m sowie im Marathon. Eine Leistung, die bis heute nicht wiederholt wurde. Die ersten adidas Sporttaschen kommen auf den Markt.


1954
Deutschland wird erstmals Fußballweltmeister. Adi Dassler ist in Bern vor Ort und passt noch in der Spielpause die Fußballschuhe mit den auswechselbaren Schraubstollen den Bodenverhältnissen an. Der in Bern getragene Fußballschuh heißt später „Weltmeister“.


1957
Die ersten Nylon-Halbsohlen für Sprintschuhe werden entwickelt.


1960
Bei den Olympischen Spielen in Rom setzen 75 Prozent aller Leichtathleten auf adidas Schuhe. Wilma Rudolph, die als Kind an Polio erkrankte, holt Goldmedaillen über 100 m und 200 m sowie mit der 4x100 m Staffel. Der Allroundtrainingsschuh „Rom“ kommt anlässlich der Olympischen Spiele auf den Markt. Heute gehört der Klassiker zu den absoluten Trendschuhen, die in geringen Stückzahlen wieder produziert werden.


1962
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Chile dominieren die Schuhe von adidas. Sie werden in allen 32 Spielen getragen.


1963
Zum ersten Mal werden Bälle von adidas entwickelt und produziert.


1964
adidas präsentiert den leichtesten Laufschuh, der jemals produziert wurde. 135 Gramm pro Schuh bringt das Topmodell „Tokio 64“ auf die Waage. Bei den Olympischen Spielen von Tokio gewinnt Willi Holdorf als erster Deutscher im Zehnkampf die Goldmedaille.


1967
adidas stellt die ersten Sporttextilien vor, natürlich mit den bis heute aktuellen Drei Streifen.


1968
Auch bei den Olympischen Spielen in Mexiko dominieren die adidas Athleten. Dick Fosbury überspringt mit einer neuen Hochsprungtechnik 2,24 m und gewinnt die Goldmedaille. Als erste Firma der Welt stellt adidas Nockensohlen aus Polyurethan im Spritzverfahren her und gibt auf die Sohle ein Jahr Garantie. Mit dem „Achill“ wird der erste Joggingschuh vorgestellt.


1970
Ein adidas Ball, der Telstar, ist erstmals offizieller Spielball bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko. Bis heute werden bei allen großen Fußballereignissen die Tore mit adidas Bällen geschossen.


1971
Im „Boxkampf des Jahrhunderts“ stehen sich Muhammad Ali und Joe Frazier gegenüber. Beide tragen speziell von Adi Dassler entwickelte Boxstiefel.

 

1972
Die deutsche Fußballnationalelf wird in adidas Schuhen Fußball-Europameister. Bei den Olympischen Spielen von München holt  Ulrike Meyfarth ihre erste olympische Goldmedaille im Hochsprung. Die „Adilette“ wird in den Markt eingeführt und zählt heute zu den Klassikern des adidas Programms.


1974
Nach dem Titel des Europameisters gewinnt Deutschland auch die Fußball-Weltmeisterschaft. Die ersten Tennisschläger kommen auf den Markt.


1976
Edwin Moses gewinnt bei den Olympischen Spielen in Montreal über 400 m und 800 m Gold. Der „TRX“-Joggingschuh wird vorgestellt. Mit den neuentwickelten Skilanglaufbindungen setzt adidas auch im Wintersport Akzente.


1978
Mit dem offiziellen Fußball „Tango“ werden alle Tore bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Argentinien geschossen.

Adi Dassler stirbt im Alter von 78 Jahren. Sein Sohn Horst Dassler führt die adidas Tradition fort.


1979
Der „Copa Mundial“ kommt auf den Markt und wird weltweit der meistverkaufte Fußballschuh aller Zeiten.


1980
Deutschland wird zum zweiten Mal Fußball-Europameister. Die Mannschaft von Trainer Jupp Derwall spielt von Kopf bis Fuß in adidas.


1984
Bei den Olympischen Sommerspielen von Los Angeles starten 124 von 140 Nationen in adidas Produkten. 259 Medaillen werden mit den Drei Streifen gewonnen. Ulrike Meyfarth holt nach 1972 zum zweiten Mal olympisches Gold im Hochsprung.


1985
Elf von zwölf Teams vertrauen bei der Basketball-Europameisterschaft auf die Drei Streifen. Der Laufschuh „Marathon Training“ wird von Stiftung Warentest mit sehr gut bewertet. adidas erhält den „Deutschen Marketing Preis“. In der Tennis-Weltrangliste übernimmt adidas Star Ivan Lendl die Führung.


1986
adidas steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko wieder im Mittelpunkt. Zum ersten Mal wird bei einer Weltmeisterschaft ein offizieller Spielball aus Synthetik-Material eingesetzt: der adidas Azteca.


1987
Horst Dassler stirbt im Alter von 51 Jahren.


1988
Das revolutionäre Sohlensystem „TORSION®“ wird von adidas in den Markt eingeführt und bis heute bei den unterschiedlichsten Sportschuhen eingesetzt.


1989
adidas wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, bleibt aber in Familienbesitz.


1991
adidas EQUIPMENT kommt auf den Markt. Unter dem neuen Label werden leistungsorientierte Schuhe und Textilien angeboten.


1992
Bei den Olympischen Spielen in Barcelona gewinnt Heike Henkel olympisches Gold im Hochsprung. Auf dem Marx-Engels-Platz in Berlin wird das erste adidas Streetball-Turnier ausgetragen. Was 1992 noch als Trend bezeichnet wurde, hat sich als Sportart etabliert. Tausende von Spielern ermitteln im 3-gegen-3-Fair-Play-Spiel ihren Sieger.


1993
Robert Louis-Dreyfus übernimmt die Führung der adidas AG. Neue Marketing- und Vertriebsstrategien legen den Grundstein für den erfolgreichen Turnaround. Die Originals-Welle setzt ein. Trendsetter, wie Madonna, tragen klassische Sportschuhe und Textilien der 70er Jahre. Die „Gazelle“ wird in geringen Stückzahlen wieder produziert.


1994
Das Jahr des Comebacks: Ein deutlicher Aufwärtstrend bei Umsatz und Ertrag ist zu verzeichnen. „Predator®“ heißt der revolutionäre Fußballschuh, der anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA vorgestellt wird. Der „adidas Predator-Cup“ wird zum ersten Mal als großes Fußball-Nachwuchsturnier zusammen mit den adidas Bundesligavereinen durchgeführt.

Die französische Firma Mavic kommt zur Salomon Gruppe. Bei Mavic bemerkt man die „Begeisterung für den Radsport, die zu hervorragenden Produkten in Design und Technologie führt - man spürt den Unterschied.“


1995
Vor 75 Jahren fertigte Adi Dassler seine ersten Schuhe. adidas setzt Maßstäbe im Eventprogramm. Mit eigenen Veranstaltungen zieht adidas in den Bereichen Basketball, Streetball, Fußball, Leichtathletik, Outdoor und Tennis Teilnehmer und Zuschauer an. Sechs Jahre nach Umwandlung des Familienunternehmens in eine Aktiengesellschaft geht das Unternehmen an die Börse. Die adidas Aktie gehört zu den interessantesten Neunotierungen auf dem deutschen Aktienmarkt.

Seit Dezember gehört die amerikanische Snowboardmarke Bonfire zur Salomon Gruppe - sie bringt neue Energie und jugendlichen Einfluss mit.


1996
Das Jahr 1996 wird zu einem der erfolgreichsten in der adidas Geschichte. Bei der Fußball-Europameisterschaft und bei den Olympischen Spielen in Atlanta unterstreicht adidas mit großem Erfolg seinen Anspruch, die beste Sportmarke der Welt zu werden.

Fünf von 16 Mannschaften bei der EURO tragen adidas. adidas stellt zudem den offiziellen Spielball und rüstet die Schieds- und Linienrichter aus. Die innovativen adidas Fußballschuhe mit der Traxion-Sohlentechnologie setzen sich auf Anhieb durch und bilden einen neuen Meilenstein in der Entwicklung von Fußballschuhen. Die Deutsche Nationalmannschaft wird Fußball-Europameister - komplett in adidas.

1996, den 100. Geburtstag der Olympischen Spiele der Neuzeit, hat adidas gewählt, um die vergangenen Erfolge ebenso zu feiern wie die Triumphe, die noch kommen werden. Dafür steht das Konzept „We knew then - we know now.“ Mit den Goldmedaillen von Donovan Bailey (Kanada) im 100-Meter-Lauf, Lars Riedel (Deutschland) im Diskuswurf, Nourredine Morceli (Algerien) im 1500-Meter-Lauf, Haile Gebrselassie (Äthiopien) über 10.000 Meter und Felix Savon (Kuba) im Boxen wird dieses Konzept reicht belohnt. adidas rüstet in Atlanta 33 Nationen aus, 6.000 Teilnehmer tragen adidas und adidas stellt für 21 der 26 Sportarten Produkte zur Verfügung. Keine andere Marke ist mit so vielen Athleten, in so vielen Sportarten, über so viele Jahre so eng verbunden wie adidas.


1997
Eine neue Generation von adidas Athleten steht repräsentativ für die innovativen Technologien und das moderne Design der adidas Produkte.

Im Mittelpunkt dieses Konzepts steht eine umfangreiche Kommunikationskampagne um den neuen Basketball-Superstar Kobe Bryant, der als jüngster NBA-Spieler aller Zeiten in den USA bereits Kultstatus erreicht.

Anna Kournikova im Tennis, David Beckham und Alessandro del Piero im Fußball sind weitere Ausnahmetalente ihrer Sportart und mit adidas auf dem Weg, die Stars der Zukunft zu werden.

adidas kündigt die Übernahme der Salomon Gruppe (mit den Marken Salomon, TaylorMade, Mavic und Bonfire) an. Diese Übernahme führt zur Schaffung einer der führenden Sportartikelgruppen der Welt, die ein Portfolio von hervorragenden Marken hält. Die neue Gruppe beabsichtigt ihren Namen in adidas-Salomon AG umzuwandeln. Die beiden Unternehmen ergänzen sich auf einzigartige Weise, sowohl unter dem Gesichtspunkt der Produktpalette (Sportschuhe, -bekleidung und Zubehör bei adidas, Wintersportausrüstung, Golfschläger und Radfahrzubehör bei der Salomon Gruppe) als auch unter dem Gesichtspunkt der geographischen Reichweite. Salomon hat ein besonders starkes Vertriebsnetz in Nordamerika und Japan, während adidas in Europa hervorragend etabliert ist. Die neue Gruppe wird damit zur zweitgrößten Sportartikelfirma der Welt.


1998
Im Juni wird die adidas-Salomon Aktie in den DAX aufgenommen.

1998 steht ganz im Zeichen des FIFA World Cups in Frankreich. adidas wird als erstes Sportartikelunternehmen offizieller Sponsor einer Fußball-Weltmeisterschaft und stellt mit Gastgeber Frankreich den neuen Titelträger. adidas hat weltweite Lizenzrechte an dem größten Einzelsportereignis der Welt. adidas stellt den offiziellen WM-Spielball, rüstet 12.000 WM-Funktionäre und Helfer aus, kleidet die Schiedsrichter ein und wartet mit zahlreichen revolutionären Fußballtechnologien auf. Neben Frankreich ist adidas Ausrüster von Argentinien, Deutschland, Jugoslawien, Rumänien und Spanien.


1999
Im Frühjahr ziehen adidas-Salomon Mitarbeiter in das neu eingerichtete  Headquarter ein. Mit der Errichtung der sogenannten „World of Sports“ auf einem ehemaligen US-Army-Gelände trifft die adidas-Salomon AG eine langfristige Unternehmensentscheidung für den Standort Herzogenaurach und damit für den Geburtsort der Marke adidas. In ihrer ersten Ausbauphase bietet die Campus-ähnlich angelegte World of Sports 600 Mitarbeitern der globalen Marketing-Abteilungen Platz.

adidas wird 50. Und die Firma zeigt sich nach dem geglückten Turnaround in Bestform. Die adidas-Salomon AG überschreitet mit 10.471 Milliarden Mark zum ersten Mal die Umsatzschwelle von 10 Milliarden Mark. Die Zahl der Beschäftigen ist mittlerweile auf 12.829 weltweit angewachsen.

adidas ist offizieller Sponsor des Women´s World Cup 1999 in den USA und unterstreicht damit seine Vormachtstellung als Fußballmarke Nummer eins. Neben Deutschland ist adidas Partner von Schweden, Japan, China und Australien. Auch das letzte sportliche Highlight des Jahrtausends steht ganz im Zeichen der Drei Streifen. Als offizieller Sponsor dominiert adidas die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Sevilla und ist erneut Ausrüster zahlreicher Verbände und Athleten. Darüber hinaus wird adidas offizieller Lieferant und Lizenznehmer der Fußball-Europameisterschaft 2000.

Im November wird Herbert Hainer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der adidas-Salomon AG ernannt. Er soll im Frühjahr 2001 die Nachfolge von Robert Louis-Dreyfus antreten.


2000
adidas-Salomon dominiert mit seiner Marke adidas die beiden herausragenden Sportveranstaltungen des Jahres: die EURO 2000™ in Holland und Belgien sowie die Olympischen Sommerspiele in Sydney. Als Offizieller Ausrüster und Lizenznehmer der EURO 2000™ stellt adidas mit seinem Partner Frankreich den Sieger des Turniers und mit Zinedine Zidane den überragenden Spieler. Neben Zidane tragen David Beckham (England), Patrick Kluivert (Holland) und Alessandro Del Piero (Italien) den neuen revolutionären Fußballschuh adidas EQUIPMENT Predator® Precision. Mehr als 25 Prozent der Tore des Turniers werden von Spielern, die diesen Schuh tragen, geschossen. Der adidas EQUIPMENT Silverstream ist der Offizielle Turnierball.

In Sydney unterstreicht adidas seine Kompetenz als Olympische Marke. adidas ist in 26 der 28 Wettkampfsportarten vertreten, mehr als 3.000 Athleten tragen adidas. adidas entwickelt revolutionäre Produkte, die alle auf dem Prinzip der „Energy Maintenance“ beruhen, für sechs Sportarten: Schwimmen, Leichtathletik, Radfahren, Fechten, Gewichtheben, Ringen. Den nachhaltigsten Eindruck hinterlässt dabei der adidas EQUIPMENT Full Body Swim Suit. Der 17jährige australische Nationalheld, Ian Thorpe, schwimmt im adidas Anzug zu drei Goldmedaillen und vier Weltrekorden und wird zum Star der Olympischen Spiele in Sydney.

Mit der Programmidee „Road to Sydney“ produziert adidas die erste Sportartikel-Soap in der Geschichte dieser Industrie. Sie wird von führenden TV-Stationen weltweit ausgestrahlt. Bereits zuvor war adidas in New York als „Advertiser of the Year“ mit dem renommierten Clio-Award ausgezeichnet worden.

Im Oktober wird die adidas-Salomon AG in die Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI) aufgenommen. Die DJSI sind die ersten globalen Aktienindizes der Welt, die die Performance der führenden nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen weltweit verfolgen. Im Jahr 2000 analysierte Dow Jones die Performance der adidas-Salomon AG in den Bereichen Soziales, Umwelt und Finanzen und kam zu dem Schluss, dass adidas-Salomon in der Nachhaltigkeit branchenführend ist. Insbesondere wurde von Dow Jones anerkannt, dass adidas-Salomon wesentliche Fortschritte zur Verbesserung der Sozial- und Umweltbedingungen in ihren Zulieferbetrieben erzielt hat.

adidas baut seine Stellung als unangefochtener Marktführer im Fußball aus und unterzeichnet einen langfristigen Vertrag als Offizieller Sponsor und Lizenznehmer des FIFA World Cup™ 2002 und 2006 sowie des Women‘s World Cup 2003.

Im Oktober stellt adidas-Salomon in New York eine aufsehenerregende neue Struktur für seine Kernmarke adidas vor. Statt des herkömmlichen Geschäftsmodells mit einer Aufteilung in Schuhe und Textilien/Accessoires, gliedert adidas sein Geschäft in die Bereiche Forever Sport, Original und EQUIPMENT. (In 2002 wurden die Divisionen umbenannt in: adidas Sport Performance, adidas Sport Heritage, adidas Sport Style)

Am 3. November jährt sich der Geburtstag des verstorbenen Firmengründers Adi Dassler zum 100. Mal.

Der Umsatz von adidas-Salomon erreicht in 2000 mit 5,8 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Das Anfang des Jahres eingeführte Wachstums- und Effizienzprogramm ist erfolgreich abgeschlossen und legt den Grundstein für künftige Erfolge der Gruppe.

 

2001
Herbert Hainer wird mit Wirkung vom 08. März offiziell zum Vorstandsvorsitzenden der adidas-Salomon AG ernannt.

adidas startet als erste Marke der Sportartikelindustrie das Projekt „Customization Experience“ und bietet dem Kunden dadurch die Gelegenheit, einen ureigenen Schuh mit genauen persönlichen Spezifikationen in punkto Funktion, Passform und Aussehen zu kreieren.

Im September eröffnet der erste Originals Store in Berlin, gefolgt von Japans erstem Originals Store in Tokio im Dezember. Darüber hinaus eröffnen die ersten adidas Megastores in Paris und Amsterdam.

adidas und Deutschlands erfolgreichster Fußballverein FC Bayern München vereinbaren eine einzigartige strategische Partnerschaft. adidas verlängert bis 2010 den Vertrag als Offizieller Sponsor, Ausrüster und Lizenznehmer und kauft gleichzeitig eine 10%ige Beteiligung an der FC Bayern München AG.

adidas-Salomon erzielt einen Rekordumsatz von 6,1 Mrd. €. Das Management-Ziel das Ergebnis je Aktie um 15% zu steigern, wurde durch ein Team erreicht, das seine ganze Kraft eingesetzt hat, die Leidenschaft für Leistung und Erfolg, die Innovationsfreudigkeit und die Tradition von adidas-Salomon in optimale Geschäftsergebnisse umzusetzen.

Die adidas-Salomon Aktie beendet das Jahr als der Top Performer des DAX-30 mit einem Zuwachs von 28% und liegt damit 48% über dem deutschen Spitzenindex.


2002
adidas und Salomon Athleten erringen bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City zusammen 191 Medaillen (62 Gold, 67 Silber und 62 Bronze). adidas rüstet bei dieser Olympiade mehr als 50% aller Athleten, acht nationale olympische Teams und mehrere Sport-Verbände aus. Besonders hervorzuheben sind hier Christoph Langen und André Lange im Bobfahren sowie das überragende Team der deutschen Biathletinnen, sie alle tragen adidas. Auch die Liste der siegreichen Salomon Athleten ist lang. Darunter befinden sich unter anderen Janica Kostelic, die die im Alpinski in der Geschichte der Winterspiele einmalige Anzahl von 4 Medaillen (davon 3 Gold) erringt, und Fritz Strobl, der in der Vorzeigedisziplin Abfahrt der Herren triumphiert. Beide siegen mit Salomon Skiern.

Im Februar eröffnet adidas seine neue Zentrale in Nordamerika. Das so genannte adidas Village ist 5 Minuten vom Stadtzentrum von Portland entfernt, vereint alle adidas und Salomon Mitarbeiter in Portland, Oregon, unter einem Dach und liegt in einem Gebiet, in dem gerade ein Stadterneuerungsprogramm läuft.

ClimaCool, die adidas Sportschuhinnovation mit einem 360-Ventilationssystem, feiert im März Weltpremiere. Durch die Verwendung neuartiger, atmungsaktiver Materialien in allen Bereichen des Schuhs, kann man in ClimaCool-Schuhen tatsächlich „die Brise fühlen“. Einen Monat später führt adidas die zweite Innovation des Jahres ein. a³ (ausgesprochen "a-cubed") kann weit mehr als nur Dämpfen. Als komplettes Energie-Management-Konzept bietet es dem Athleten drei spürbare Vorteile: a³ dämpft, führt und beschleunigt den Fuß.

Mit dem Engagement beim 2002 FIFA World Cup™ in Korea und Japan im Juni gelingt es adidas, seine Stellung als führende Marke im Fußball weltweit zu untermauern und seine Marktposition in Asien weiter zu verbessern. adidas führt den Predator Mania, eine verbesserte Version der ersten Generation der Predator Schuhe, ein und die Spieler tragen die neuen Dynamic Layering Concept (DLC) Trikots. Fevernova ist der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft 2002.
Durch den Verkauf von mehr als 6 Millionen Fußbällen, 1,5 Millionen Trikots and mehr als 500.000 Predator® Mania, unterstreicht adidas seine Marktführerschaft.
Im Juli positioniert adidas-Salomon ‚adidas Sport Style – die Zukunft von Sportswear‘ und schließt damit die revolutionäre Aufteilung der Kernmarke adidas in drei Divisionen ab. Die beiden anderen Divisionen werden umbenannt auf adidas Sport Performance und adidas Sport Heritage. Der weltbekannte japanische Designer Yohji Yamamoto wird Creative Director der neuen Division adidas Sport Style. Im Oktober stellt adidas-Salomon im Pariser Stade de Charlety die erste Kollektion der adidas Sport Style Division designed by Yohji Yamamoto vor.

2002 ist für die adidas-Salomon Aktie erneut ein erfolgreiches Jahr. Wie schon in 2001 profiliert sich unsere Aktie wieder als Top-Performer des DAX.  Der Umsatz steigt um 7% auf das Rekordniveau von 6,5 Milliarden Euro.


2003
adidas unterzeichnet die Sponsorenvereinbarung für die Fußball- Europameisterschaft 2004 in Portugal und wird damit, nach bereits bestehenden Verträgen für die Weltmeisterschaft der Frauen 2004, die UEFA Champions League™ und die WM 2006, offiziell zum Hauptpartner aller wichtigen Fußballereignisse. Mit dieser Vereinbarung unterstreicht das Unternehmen ein weiteres Mal seine Stellung als weltweit führende Fußballmarke.
Im Sommer feiert der neue JetConcept Ganzkörperanzug eine erfolgreiche Weltpremiere auf der auch von adidas gesponserten FINA Schwimmweltmeisterschaft in Barcelona. Mit Hilfe von kleinen Rillen, die in den JetConcept integriert wurden, reduziert sich der Wasserwiderstand. Ian Thorpe, der als erste Schwimmer diesen revolutionären Anzug trägt, gewinnt damit drei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille.

Zur Optimierung der Fremdkapitalstruktur und zur Verbesserung der Finanzierungskonditionen begibt adidas-Salomon im August eine Wandelanleihe in Höhe von 400 Mio. Euro. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit von 15 Jahren und ist wandelbar in ungefähr 4 Millionen Aktien der adidas-Salomon AG.

Im September wird die adidas-Salomon AG zum vierten Mal in Folge in die Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI) aufgenommen. Die DJSI wurden 1999 ins Leben gerufen und analysieren die Leistungen der weltweit führenden nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen in den Bereichen Soziales, Umwelt und Finanzen. Die erneute Aufnahme in die Indizes beweist das branchenführende Engagement der adidas-Salomon AG in Sozial- und Umweltangelegenheiten.

Ebenfalls im September eröffnet adidas drei Originals Stores. In Miami South Beach in Florida öffnet nach New York bereits der zweite Originals Store seine Pforten in Amerika. In Seoul (Korea) und Mailand (Italien) feiert der Store eine Ersteröffnung.

Im Oktober triumphiert die von adidas gesponserte deutsche Nationalmannschaft der Frauen bei der Fußball-WM in den USA und besiegt in einem spannungsgeladenen Finale Schweden mit 2:1 durch ein „Golden Goal“ von Nia Künzer.

Im November erhält Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG, den Bambi in der Kategorie Wirtschaft.

Im Dezember verlegt adidas einige wichtige Marketingfunktionen in die nordamerikanische Zentrale in Portland. Erich Stamminger übernimmt, zusätzlich zu seinen Aufgaben als Vorstandsmitglied von adidas-Salomon, die Position als CEO und Präsident von adidas America Inc. Durch diese Veränderung kann adidas seine Vertriebs- und Marketingaktivitäten in Nordamerika weiter verstärken.

Zum Jahresende feiert adidas die Eröffnung des neuen Factory Outlets in Herzogenaurach. Das neue Outlet besteht aus einem 3.500 Quadratmeter großen Gebäude mit rund 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche.
Das Jahr 2003 erweist sich, trotz schwieriger Marktbedingungen, für adidas-Salomon als Rekordjahr. Der Umsatz für das Gesamtjahr beträgt 6,3 Mrd. Euro, was einer währungsbereinigten Verbesserung von 5% entspricht. Auch der Konzerngewinn steigt um 14% und erreicht mit 260 Mio. Euro ebenfalls Rekordhöhe.


2004
„Impossible is Nothing“ ist die zentrale Botschaft der weltweiten adidas Markenkampagne 2004, die im Februar startet. Sie erzählt von der Philosophie und Einstellung, die adidas mit Sportlern der ganzen Welt teilt – das Unmögliche möglich zu machen, Rekorde zu brechen und neue Maßstäbe zu setzen. Die Kampagne präsentiert die bedeutendsten adidas Sportler der Vergangenheit und Gegenwart wie Boxlegende Muhammad Ali, Langstreckenläufer Haile Gebrselassie, Fußballikone David Beckham und NBA-Star Tracy McGrady.

Zum Jahresbeginn präsentiert adidas mit dem neuen PredatorPulse™ den besten Fußballschuh aller Zeiten und unterstreicht so einmal mehr seine Stellung als Fußballmarke Nummer eins. Der neue Predator® ist mit der revolutionären PowerPulse™ Technologie ausgestattet. Diese basiert auf dem einfachen Prinzip der optimalen Massenverteilung, das bereits bei der Konstruktion von Tennis- und Golfschlägern zum Einsatz kommt. Der Predator®, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert, ist der weltweit meistverkaufte Fußballschuh und wird u. a. von FIFA Weltfußballer Zinedine Zidane, David Beckham, Raúl, Michael Ballack und Rui Costa getragen.

Im März heben adidas und David Beckham die bereits seit Jahren gelebte Partnerschaft auf eine weitere, höhere Ebene. Beide Partner einigen sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2008 und bei dieser Gelegenheit stellen auch das persönliche Logo von David Beckham vor. Das neue Beckham-Logo repräsentiert die Fusion von zwei der stärksten Marken im Sport.

adidas ist Partner und offizieller Lizenznehmer der UEFA EURO 2004™ in Portugal und liefert den offiziellen Spielball Roteiro™. Fünf Nationalmannschaften tragen adidas: Griechenland, Frankreich, Deutschland, Spanien und Lettland.

Die UEFA EURO 2004™ in Portugal endet mit einem grandiosen Erfolg der griechischen Nationalmannschaft. Sie haben den klaren Beweis erbracht, dass es im Sport darum geht, das Unmögliche zu erreichen. Zu Beginn der Europameisterschaft hatte Griechenland noch nie ein Spiel in einem großen Turnier gewonnen. Als die EURO zu Ende geht, haben sie den Titel geholt. Damit gewannen fünf der letzten sechs Europameister ihren Titel im Trikot mit den Drei Streifen.

Auch wirtschaftlich ist die EURO ein großer Erfolg. Über 1,3 Millionen Replika-Trikots, über 1,2 Millionen UEFA EURO 2004™ Lizenzprodukte und über 250.000 Stück unserer neu eingeführten Fußball-Damenkollektion werden verkauft.

Bei den Olympischen Spielen in Athen im August nutzt adidas auch diese Plattform, um seine Marke zu präsentieren. adidas ist offizieller Ausrüster von 21 Nationalen Olympischen Komitees, darunter Gastgeber Griechenland, USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Kuba. Sportler aus 45 Ländern, das sind mehr als 4.000 Athleten, tragen Schuhe und Textilien mit den Drei Streifen. Außerdem stellt adidas Produkte für 26 der 28 verschiedenen olympischen Disziplinen.

Sportler in adidas Schuhen oder Textilien gewinnen 101 Gold-, 73 Silber- und 93 Bronzemedaillen. Zu den erfolgreichsten adidas Athleten zählen der Rekord-Schwimmstar Ian Thorpe (Australien), Hochspringerin Hestrie Cloete (Südafrika), Lauflegende Haile Gebrselassie (Äthiopien), Gewichtheber Pyrros Dimas (Griechenland), Sprintweltmeister Kim Collins (St. Kitts and Nevis), Olympischer Sprintmeister Maurice Greene (USA) und der Rekord-Zehnkämpfer Roman Sebrle (Tschechische Republik). Alle treten in den neusten adidas Schuh- und Bekleidungsinnovationen bei den Olympischen Spielen an.

Im September geben adidas und Stella McCartney eine langfristige Partnerschaft bekannt und präsentieren die neue Sport Performance Kollektion adidas by Stella McCartney. Zum ersten Mal hat ein führender Modedesigner bzw. Modedesignerin eine funktionelle Sport Performance Linie für Frauen entworfen. Die erste Kollektion kommt im Frühjahr 2005 in den USA, in Japan und in Europa in den Handel.

Im Dezember kommt nach dreijähriger streng vertraulicher Entwicklungsarbeit der fortschrittlichsten Schuh aller Zeiten in selektive Märkte: Die intelligente Dämpfung des adidas_1 wird über einen Sensor und einen Magneten erfasst und passt sich beim Laufen ständig selbst an. Dank eines kleinen Computers weiß der Schuh, ob die Dämpfung zu weich oder zu hart ist.

2004 ist für die adidas-Salomon AG ein weiteres Rekordjahr. Die Rohertragsmarge erreicht 47,2%, der Gewinn kann um 21% gesteigert werden, und der Umsatz steigt um 7% auf 6,5 Mrd. € an. In der Kategorie Fußball klettert der Umsatz um mehr als 20% auf über 900 Mio. €.

 

2005
Zu Beginn des Jahres werden neue Partnerschaften unterzeichnet: adidas wird zum offiziellen Sportswear Partner der Olympischen Spiele 2008 in Peking ernannt. Außerdem wird adidas die chinesischen Olympia-Mannschaften bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin und den Sommerspielen 2008 in Peking ausrüsten. Diese Vereinbarung soll dazu beitragen, das Markenprofil bei Konsumenten im asiatischen Markt weiter zu erhöhen. Gemeinsam mit dem englischen Fußballverein Chelsea FC kündigt adidas außerdem eine Sponsorenvereinbarung an, die mit der Saison 2006/2007 in Kraft treten wird.

Am 2. Mai teilt die adidas-Salomon AG mit, dass sie einen Kaufvertrag zur Veräußerung ihres Geschäftssegments Salomon, einschließlich der dazugehörigen Tochtergesellschaften und Marken Salomon, Mavic, Bonfire, Arc'Teryx und Cliché, an die Amer Sports Corporation unterzeichnet hat. Die Transaktion wird am 19. Oktober 2005 abgeschlossen.

Im Juli unterzeichnen die adidas-Salomon AG und die Porsche Design Group eine langfristige strategische Partnerschaft inklusive einer Lizenzpartnerschaft. Ziel ist es, gemeinsam eine technologisch orientierte Premium-Marke im Sportbereich zu etablieren. Die ersten Produkte werden ab 2007 weltweit erhältlich sein.

Im Vorfeld der Leichtathletik-WM präsentiert adidas gemeinsam mit Polar Electro das erste komplett integrierte Trainingssystem der Welt. Das „Project Fusion“ integriert Messtechnologie für Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Distanz von Polar nahtlos in Bekleidung und Schuhe von adidas und kommt im Frühjahr 2006 in den Handel.

adidas Athletin Elena Isinbayewa überspringt als erste Frau der Welt die magische
5 Meter Marke im Stabhochsprung. Bei der Leichtathletik-WM in Helsinki steigert sie ihren eigenen Rekord um einen weiteren Zentimeter. Auch andere adidas Athleten zeigen ihr Können: Jeremy Wariner (400 m), Allyson Felix (200 m) und Jaouad Gharib (Marathon) dominieren ihre Wettbewerbe und werden Weltmeister.

Am 3. August gibt die adidas-Salomon AG den geplanten Kauf von Reebok bekannt. Der Zusammenschluss soll die angestrebte strategische Ausrichtung der adidas Gruppe im weltweiten Markt für Sportschuhe, Sportbekleidung und Sportzubehör beschleunigen. Der Wert der Transaktion beträgt ungefähr 3,1 Mrd. €.

Für das Jahr 2005 rechnet die adidas Gruppe mit einer währungsbereinigten Steigerung des Konzernumsatzes im hohen einstelligen Bereich. Der Konzerngewinn wird voraussichtlich um mindestens 20% steigen. Auf der Bilanz-Pressekonferenz am 2. März 2006 werden die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2005 bekannt gegeben.


2006
Der FIFA World Cup 2006™ in Deutschland wirft seine Schatten voraus: Herbert Hainer kündigt einen Rekordumsatz von über 1 Mrd. € in der Kategorie Fußball an. adidas will das Groß-Event vor der eigenen Haustür nutzen, um seine weltweite Führungsposition im Fußball weiter auszubauen und im Gastgeberland vor, während und nach der WM eine dominierende Rolle zu spielen. adidas hält die Rechte als offizieller Partner, Ausrüster und Lizenznehmer für den FIFA World Cup™ 2006, 2010 und 2014. Darüber hinaus ist adidas Partner und Ausrüster zahlreicher Fußballverbände. Dazu zählen Deutschland als Gastgeber der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™, Südafrika als Gastgeber der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010™, der amtierende Europameister Griechenland, der Asienmeister Japan, der Olympiasieger Argentinien, sowie China, Dänemark, Frankreich, Nigeria, Trinidad & Tobago und Spanien.

Am 31. Januar 2006 gibt die adidas-Salomon AG den Abschluss der Akquisition von Reebok International Ltd. Bekannt. Damit verfügt die neue adidas Gruppe über einen Umsatz von etwa 9,5 Mrd. € im weltweiten Markt für Sportschuhe, Sportbekleidung und Sportzubehör.

„Wir freuen uns über den Abschluss der Reebok Transaktion. Das ist ein historischer Moment in unserer Unternehmensgeschichte,“ sagt Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG.  „Durch die Zusammenführung von zwei der angesehensten und bekanntesten Marken der weltweiten Sportartikelindustrie wird die neue Gruppe von einer wettbewerbsfähigeren Plattform weltweit, gut definierten und sich ergänzenden Markenidentitäten, einer breiteren Produktpalette und einer stärkeren Präsenz bei Sportteams, Athleten, Sportveranstaltungen und Sportligen profitieren.“

adidas-Salomon AG wird bis auf weiteres der Name des Unternehmens bleiben. Die Namensänderung in adidas AG bedarf der Zustimmung durch die Aktionäre und wird der Hauptversammlung im Mai 2006 vorgeschlagen.


 


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Adi Dassler

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Adi Dassler in the factory

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