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HERZO-BASE Geschichte
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HERZO-BASE Geschichte

Lage: Herzogenaurach

 

Größe: 114 Hektar

 

Baujahr: 1936, ursprünglich als Fliegerhorst der dt. Armee

 

Die Herzo-Base, nur einen Steinwurf von Herzogenaurach entfernt, hat ihre Vergangenheit als Militärkaserne lange hinter sich gelassen. Das 114 Hektar große Gelände dient heute als Corporate Headquarters für die adidas Gruppe: repräsentativ und dynamisch, architektonisch einzigartig und mit einem einzigartigen Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Kurzum: Sie ist der perfekte Standort für eine erfolgreiche Zukunft der adidas Gruppe.

 

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, dem sie heute und zukünftig einen idealen Standort bietet, hat nur einige Kilometer entfernt in der Innenstadt von Herzogenaurach angefangen.

 

In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts machte sich ein junger Schuhmacher aus Franken an eine große Vision: Jeder Sportler sollte mit dem für ihn optimalen Equipment ausgerüstet werden. „Kein Sportler bleibt zurück“ lautete das so einfache wie geniale Motto des jungen Adi Dassler. Er konnte nicht wissen, dass sein Traum, der in der 20m² großen Waschküche seiner Mutter begann, in den folgenden Jahrzehnten eine ganze Industrie revolutionierte.

 

Heute ist das Unternehmen, das seinen Namen trägt, eines der führenden Sportartikelunternehmen der Welt mit den Kernsegmenten adidas, Reebok und TaylorMade-adidas Golf. Die Produktpalette reicht von Schuhen über Bekleidung bis zu Accessoires und von Basketball über Fußball, Fitness und Training bis hin zu Adventure, Trail, Running und Golf beinhaltet alles, was das Sportlerherz begehrt.

 

Das Gebäude, in dem Adi Dassler seine Vision umzusetzen begann, steht heute noch mitten in Herzogenaurach. Der so genannte Adi Dassler Platz (ADP) war bis 1997 der Hauptsitz der damaligen adidas AG - bis das stetig wachsende adidas Team zu groß wurde und die letzten Büroraumreserven ausgeschöpft waren. Überlegungen, den Firmensitz in eine andere Stadt oder sogar ins Ausland zu verlegen, wurden vom Vorstand nicht nur aus wirtschaftlichen und  personalpolitischen verworfen, sondern vor allem auch aus historischen. Immerhin hatte Adi Dassler 70 Jahre zuvor in Herzogenaurach seinen Traum begonnen und somit den Namen adidas untrennbar mit dem seiner Geburtsstadt verbunden. Auf der Suche nach einer Standortalternative vor Ort fiel die Entscheidung auf eine verlassene Militärkaserne nur wenige Kilometer entfernt, im Norden von Herzogenaurach.

 

Die Herzo-Base, in den 30er Jahren als Fliegerhorst von der deutschen Wehrmacht gebaut, bot trotz ihres verlassenen Zustands ideale Vorraussetzungen als neues Zuhause des Weltkonzerns. Mit einer Größe von 114 Hektar bot sie ausreichend Platz für zukünftiges Wachstum und ein attraktives und repräsentatives Umfeld für ein ehrgeiziges Projekt: eine campus-artige Anlage für die internationalen Funktionen der Firmenzentrale.

 

Um dieses Ziel umzusetzen, wurde 1999 im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs ein Programm ins Leben gerufen, das eine Aufteilung der Herzo-Base in vier Welten vorsieht: die „World of Sports“ als Firmenzentrale auf 39 Hektar, die „World of Living“, eine Wohnsiedlung auf 30 Hektar, die „Public World“, öffentliche Einrichtungen  auf 25 Hektar, und die „World of Commerce“, eingeschränkte Gewerbeflächen auf 20 Hektar.


 

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